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23. Juni 2026Eine eigene Wordclock
Aktuell findet an unserer Schule ein spannendes Technikprojekt statt. Acht Schülerinnen und Schüler arbeiten gemeinsam mit ihren Betreuern sowie dem FabLab der Hochschule Rhein-Waal an einer Wordclock. Herr Selders und Mika haben alles perfekt vorbereitet. Zu Beginn gab es erst mal einen Überblick über den Maschinenpark der Hochschule. „Da können wir leider mit unserem FabLab nicht ganz mithalten“, bemerkt einer der Teilnehmer bewundernd.
Eine Wordclock ist eine besondere Uhr, die die Uhrzeit nicht mit Zeigern oder Zahlen anzeigt, sondern mit leuchtenden Wörtern. Damit das funktioniert, werden hinter einer Glasscheibe LED eingebaut, die von einem Mikroprozessor gesteuert werden. Ein bereits vorbereitetes Programm sorgt dafür, dass immer die richtigen Wörter aufleuchten und so die aktuelle Uhrzeit angezeigt wird.
Während des Projekts lernen die Teilnehmer neben dem Löten der LED verschiedene moderne Fertigungsverfahren kennen. Dazu gehört das Lasern von Glasscheiben und der Einsatz von 3D-Druckern. Mit dem 3D-Druck wird ein individuelles Gehäuse hergestellt, in dem später der Mikroprozessor untergebracht wird.
Besonders spannend ist, dass jeder Teilnehmer seine eigenen Ideen in das Projekt einbringen kann. So gestaltet jeder seine Wordclock individuell und kann gleichzeitig seine handwerklichen Fähigkeiten unter Beweis stellen. Auch die Glasscheibe des Bilderrahmens wird nach eigener Vortsellung mit Lackfarben gestaltet. Mithilfe der Software „VisiCut“ werden die Buchstaben für die Zeitanzeige angeordnet und anschließend an einen Lasergravierer gesendet, der das Design präzise in die Glasscheibe einarbeitet.
Das Projekt verbindet Technik, Kreativität und Teamarbeit auf eine interessante Weise. Am Ende kann jeder Teilnehmer seine selbst gebaute und individuell gestaltete Wordclock mit nach Hause nehmen. Herr Gajewski:“Den Schülern macht das Arbeiten im FabLab sehr viel Spaß. Das erkennt man auch daran, dass trotz der Hitze alle bis 16.00 Uhr durchgearbeitet haben.“
Weitere Fotos folgen, wenn die Produkte fertiggestellt sind.














